Schlaf ist die zentrale Regenerationsquelle unseres Körpers und unseres Gehirns. Er beeinflusst Stimmung, Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel, Herz‑Kreislauf‑System und das Risiko für zahlreiche Erkrankungen.
Gestörter Schlaf bleibt jedoch oft unbemerkt – gerade weil man in der Praxis während der Untersuchung selten schläft und Symptome lange unerkannt bleiben.
Typische Folgen können sein: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Störungen des Zuckerstoffwechsels, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall oder Herzerkrankungen.
Moderne, kleine Messgeräte ermöglichen heute eine unkomplizierte Diagnostik zu Hause – besonders zur Erkennung einer Schlafapnoe.
Wir prüfen, ob bei Ihnen eine medizinische Indikation zur Schlafdiagnostik besteht. Hinweise sind z. B. auffälliges Schnarchen, Atemaussetzer oder Hinweise Ihres Partners/Ihrer Partnerin.
Die Polygraphie zeigt zuverlässig, ob eine relevante Schlafstörung vorliegt – oder ob es sich lediglich um harmloses Schnarchen handelt.
Eine Terminvereinbarung über den Link zur Polygraphie ist nach Indikationsstellung möglich,
also z.B. mit einer Überweisung oder Auffälligkeiten im Anamnesebogen.
Senden Sie den ausgefüllten Anamnesebogen an: zzz@praxis-pieper-bonn.de
Gerne können Sie einen Termin in der "besser Schlafen Sprechstunde" verabreden!
In erster Instanz wird im ambulanten Schlaflabor eine somatische Schlafstörungen umfassend ausgeschlossen. Es bestehen verschiedene Arten von somatischen Schlafproblemen, am häufigsten liegt eine Schlafapnoe vor. Die Schlafapnoe ist durch wiederholte Atemaussetzer während des Schlafs gekennzeichnet, die zu einer verminderten Sauerstoffversorgung führen. Dies kann zu lauten Schnarchen, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Die häufigste Form ist die obstruktive Schlafapnoe, bei der die Atemwege blockiert sind.
Ein- und Durchschlafstörungen hingegen beziehen sich auf Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen.
Betroffene wachen häufig auf oder haben Probleme, überhaupt einzuschlafen. Ursachen können Stress, Angst, Depressionen oder unregelmäßige Schlafgewohnheiten sein. Während Schlafapnoe oft durch körperliche Faktoren wie Übergewicht oder anatomische Anomalien verursacht wird, sind Ein- und Durchschlafstörungen häufig mit psychischen oder verhaltensbedingten Faktoren verbunden. Beide Störungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und sollten medizinisch abgeklärt werden.
| Faktor | Bedeutung für die Herzgesundheit |
|---|---|
| Gesunde Ernährung | Ausgewogene Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, wenig Zucker und gesättigten Fetten |
| Körperliche Aktivität | Regelmäßige Bewegung stärkt Herz, Kreislauf und Stoffwechsel |
| Nikotinverzicht | Rauchstopp senkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich |
| Gesunder Schlaf | Erholsamer Schlaf unterstützt Blutdruck, Stoffwechsel und mentale Gesundheit |
| Gesundes Gewicht | Ein normales Körpergewicht entlastet Herz und Gefäße |
| Blutzucker im Normbereich | Schützt vor Diabetes und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt |
| Blutdruckkontrolle | Senkt das Risiko für Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Nierenschäden |
| Cholesterin im Zielbereich | Verhindert Gefäßverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen |
Schlaf ist die Regenerationszeit für Herz, Gehirn und Gefäße. Während des Schlafs werden Zellen repariert, Blutdruck und Puls reguliert und das Immunsystem gestärkt.
Zu wenig oder unregelmäßiger Schlaf erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen und Herzkrankheiten. Studien zeigen, dass Schlafmangel mit einer höheren Sterblichkeit verbunden ist.
Guter Schlaf verbessert Konzentration, Stimmung und Entscheidungsfähigkeit – alles Faktoren, die auch indirekt zur Herzgesundheit beitragen.
|
|
|
|